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Sie sind zum Beispiel 52 Jahre jung:

 

SODU.ch Denken Sie bereits über Ihre Pensionierung nach?

 Spätestens mit 50 Jahren sollte man sich um die Altersvorsorge kümmern – deshalb setze ich mich natürlich damit auseinander. Zu welchem Zeitpunkt ich in den Ruhestand treten werde, weiss ich aber noch nicht genau. Ich rechne damit, dass einige Menschen meines Jahrgangs nicht schon mit 65 in Rente gehen werden. www.sodu.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Machen Sie sich Sorgen, dass kein Geld mehr da sein wird, wenn Sie in Rente gehen?

Nein. Unser Vorsorgesystem hat sich bewährt und ist trotz Reformbedarfs sehr sicher. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch In der 1. Und in der 2 Säule gibt es grosse Probleme. In welchem Bereich ist der Reformbedarf dringender?

Bei beiden Säulen drängt die Zeit. Die AHV hat ein Finanzierungsproblem: Die Auszahlungen sind höher, als die Einnahmen durch Beiträge und steuern. Ebenso dringend ist eine Reform bei der 2. Säule: Das individuell angesparte Alterskapital und die Erträge reichen in vielen Kassen nicht mehr, um die effektiv gezahlten Altersrenten gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu decken. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Der Grund für die Misere ist ja eigentlich ein schöner: Wir leben länger?

Ja, seit 1950 ist die Lebenserwartung von 65-Jährigen alle 10 Jahre um rund ein Jahr gestiegen. Seit Einführung der AHV 1948 hat sich die Lebenserwartung der Neupensionierten also um 7 Jahre auf 85 (bei Männern) beziehungsweise 87 Jahre (bei Frauen) erhöht. Das entspricht einem Anstieg von 40 bis 50 Prozent. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

Bei der 2. Säule, der beruflichen Vorsorge (BVG, hat der Bundesrat nun eine Reform lanciert. Er will unter anderem den Mindestumwandlungssatz von 6.8 auf 6 Prozent senken. Weshalb ist das nötig?

 

Zunächst möchte ich klarstellen: Es geht nicht darum, jemandem etwas wegzunehmen. Im Gegenteil – das heute fixe Rentenalter führt zu einem ständigen Leistungsausbau, ohne dass es jemand merkt. Wir leben länger und beziehen daher mehr Leistungen, zahlen aber nicht mehr Geld in die 2. Säule ein. Es ist wie beim Haushaltsbudget: Wenn man mehr ausgibt, als man einnimmt, hat man langfristig ein Problem. Es geht darum, das Problem etwas zu reduzieren. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Die Zeche zahlen also die Jungen?

Bei Kassen mit einem Umwandlungssatz von 6.8 Prozent ist das so. Bei der heute höheren Lebenserwartung müssten die sogenannten BVG-Minimalkassen einen Vermögensertrag von jährlich 5 Prozent auf ihrem Vermögen erzielen, um die versprochene lebenslängliche Rente finanzieren zu können. Bei den derzeit tiefen Zinsen ist das nicht realistisch, die verpsprochenen Renten sind also zuu hoch. Die individuellen Sparbeiträge der Versicherten und die erzielten Vermögenserträge können die Rentenauszahlungen nicht decken. Die Differenz wird stattdessen vom gesamten Vermögensertrag der Kasse finanziert. Deshalb bleibt zu Verzinsung der Guthaben der aktiven versicherten weniger übrig – man spricht von Umverteilung. www.sondo.ch

 

Die Senkung des Umwandlungssatzes trifft also nicht alle angehenden Rentner in gleicher Weise. Wer ist am stärksten betroffen?

Alle Mitglieder von BVG-nahen Kassen, deren Umwandlungssatz heute oft noch bei 6.8 Prozent liegt. Das betrifft knapp ein Drittel aller rund vier Millionen BVG-Versicherten – also eine Minderheit. Es handelt sich dabei oft um Versicherte, die bei kleinen und mittleren Firmen arbeiten. Das BVG ist ein Gesetzt, das vorsieht, welche Minimalleistungen eine Pensionskasse bei Alter, Tod und Invalidität erbringen muss; in der Reform des Bundesrats geht es um dieses Obligatorium. Die meisten Firmenkassen gehen aber über dieses Minimum hinaus und zahlen höhere Leistungen. Sie haben auch bereits die Umwandlungssätze angepasst – beim überobligatorischen Teil, der über das Minimum hinausgeht, dürfen sie das. Viele Kassen nehmen eine Mischrechnung vor und wenden einen einzigen Umwandlungssatz an. Mittels der sogenannten Schattenrechnung wird überprüft, ob die gesetzlichen Vorgaben im Leistungsfall eingehalten werden. So liegt der Umwandlungssatz bei Schweizer Pensionskassen heute im Schnitt bei 5.8 Prozent. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Reicht eine Senkung von 6,8 Prozent auf 6 Prozent überhaupt?

Nein, rein rechnerisch gesehen, müsste der Satz bei einem erwarteten Ertrag von 2 Prozent auf den Vermögensanlagen unter 5 Prozent liegen. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

Die Reform sieht vor, dass die Senkung des Umwandlungssatzes für Neurentner kompensiert wird durch fixe Rentenzuschläge für alle, finanziert durch einen Lohnabzug von 0.5 Prozent. Das kommt einer neuerlichen Umverteilung von Jung zu alt gleich. Ja, alle Neupensionierten sollen in den nächsten 15 Jahren einen fixen Zuschlag von bis zu 200 Franken pro Monat erhalten – und zwar unabhängig davon, ob sie von der Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes betroffen sind oder nicht. Die Umverteilung zwischen Jung und alt wird so sogar verstärkt statt reduziert. Ein Rechenbeispiel:

Die neuen Lohnabzüge würden sich bei einem 50-Jährigen mit einem Jahreslohn von 100 000 Franken bis zu seiner Pensionierung auf insgesamt 7500 Franken belaufen (0,5 Prozent während 15 Jahren). Er würde später aus dem Kompensationstopf aber 24000 Franken Rentenzuschlag erhalten (100Franken pro Monat während veranschlagten 20 Rentenjahren).

Die Differenz von 16500 Franken wird von einer jüngeren, arbeitstätigen Person gezahlt, die selber in Zukunft deutlich weniger erhalten wird. Dies Verteilung nach dem Giesskannenprinzip macht die Reform sehr teuer. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Es gibt kritische Stimmen zum Reformvorschlag, einige Branchenverbände und Parteien sind dagegen. Was nun?

Der Vorschlag des Bundesrats ist in dieser Form wohl nicht mehrheitsfähig. Das ist aber nicht tragisch. Es gibt alternative Vorschläge.

Sie sehen vor, dass es zwar eine Kompensation für Personen kurz vor der Pensionierung geben soll, dass es zwar eine Kompensation für Personen kurz vor der Pensionierung geben soll, das diese aber auf zehn Jahre limitiert ist, nur das BVG Minimum betrifft und von jeder Kasse selber finanziert werden kann - weitgehend aus schon vorhandenen Rückstellungen. Langfristig sehen alle Vorschläge mehr Beiträge vor, um durch ein höheres Altersguthaben bei Pensionierung die Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes ausgleichen zu können. Ich bin zuversichtlich, dass letztlich eine gute Lösung gefunden wird. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Welche Alternativen gibt es, um die Lücken beim Alterskapital zu kompensieren?

Es gibt mehrere Stellhebel. Einer ist die Spardauer: Ein Alternativvorschlag zur Reform sieht etwa vor, dass man bereits ab 20 Jahren für das Alter spart statt erst mit 25. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Sparbeiträge zu erhöhen. Zudem könnte man den Koordinationsabzug senken. Dies wäre vor allem für Teilzeitbeschäftigte und Angestellte mit tieferen Einkommen von Vorteil. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

Was Sie noch nicht erwähnt haben, ist die Erhöhung des Rentenalters. Das wäre doch am einfachsten.

Ja, die Verlängerung des Sparprozesses durch eine spätere Pensionierung wäre unbestritten das wirksamste Mittel. Man spart länger und bezieht weniger lang Rente. Die Politik sagt aber, das sei nicht mehrheitsfähig. Bei den meisten Pensionskassen ist das Rentenalter übrigens heute schon flexibel gestaltet; es variiert zwischen 58 und 70. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Wie hoch müsste das Rentenalter den sein?

Seit der Einführung der AHV 1948 ist die Lebenserwartung um rund 7 Jahre gestiegen. Wenn man bedenkt, dass man 40 Jahre lang spart – von 25 bis 65 - , um 20 Jahre lang Rente zu beziehen müsste in einem nachhaltigen System also das Rücktrittsalter mit jedem zusätzlichen Lebensjahr um 8 Monate erhöht werden, damit man 4 Monate länger Renten beziehen kann. So käme man heute auf ein Rücktrittsalter von fast 70 Jahren. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Jetzt übertreiben Sie mit der AHV?

Es klingt extrem, ich weiss. Es bringt aber zum Ausdruck, dass das Sozialversicherungssystem bestehend aus 1. Und 2 Säule, aus den Fugen gerät, wenn man das Gefühl hat, dass ein Rentenalter von 65 Jahren bei ständig steigender Lebnserwartung In Stein gemeisselt sei. Zudem sind die heutigen 65-Jährigen nicht mehr mit denjenigen von 1948 zu vergleichen. Heute ist man in der Regel fitter und gesünder. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Aber wie viele Leute arbeiten heute über das ordentliche Rücktrittsalter hinaus?

In der Praxis ist das immer noch eine Minderheit, speziell im Falle gut ausgebauter Pensionskassen, bei denen man sich eine Frühpensionierung eher leisten kann. Zudem muss der Arbeitsgeber natürlich auch einverstanden sein mit der Weiterbeschäftigung nach dem ordentlichen Rücktrittsalter.

 

SODU.ch Besonders ältere Arbeitsnehmer haben es im Arbeitsmarkt schwer?

Wer über 50 Jahre alt ist und eine Arbeit sucht, kann ein Lied davon singen…

Man vergisst dabei oft, dass die Arbeitslosigkeit bei älteren Menschen viel tiefer leigt als bei jüngeren. Es stimmt aber: Wenn jemand mit über 50 die Stelle verliert, braucht er im Durchschnitt viel länger, um einen neuen Joben zu finden. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Welche anreize braucht es, damit man übers Rentenalter hinaus arbeitet? Mans ollte sich erst einmal selber vom Wunschszenario Frühpension lösen. Zudem müssen die Arbeit geber viel mehr attraktive Arbeitsplätze und Arbeitszeit modelle für Ältere anbieten und in die Weiterbildung der älteren Mitarbeitenden investieren. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

Frühpensionierungen sind aber bis heute für viele Arbeitgeber eine willkommene Restrukturierungsmassnahme.

Hier wird es in den nächsten Jahren sicher ein Umdenken geben, weil mehr Leute in Pension gehen, als in den Arbeitsmarkt eintreten. Der Arbeitskräftemangel wird nicht auf Spezialisten limitiert bleiben, sondern auf breiter Flur stattfinden. Das wird Arbeitgeber künftig automatisch dazu motivieren, die Miarbeiterinnen und mitarbeiter bei der Stange zu halten. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Was raten Sie den Versicherten, um bestmöglich vorzusorgen?

Ich rate, dafür zu sorgen, bei der eigenen Pensionskasse auf die vollen Leistungen zu kommen, das heisst, voll eingekauft zu sein. Auf dem Vorsorgeausweis, der jedes Jahr verschickt wird, ist eine Einkaufsmöglichkei vermerkt. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Ist man mit einer schön ausgestatteten eigenen 3. Säule nicht besser bedient?
In der 3 Säule hat man bei der Vermögensverwaltung nicht die gleichen Konditionen wie bei der Pensionskasse. Die Gebühren sind höher und die renditeaussichten oft tiefer als bei der Pensionskasse. Auf dem 3a-Konto erhält man jedenfalls kaum mehr Zinsen. www.sondo.ch Pensionsplanung Luzern

 

SODU.ch Wollen Sie damit sagen, man solle gar nicht in die 3. Säule investieren?

Nein. Sehr oft ist es aber besser, zuerst durch Einkäufe in der eigenen Pensionskasse für eine gute Versicherungsdeckung und damit für ein gutes Renteneinkommen im Alter zu sorgen, bevor man eine 3. Säule aufbaut. www.sondo.ch

 

SODU.ch Kurz erklärt Umwandlungssatz?

Mit dem Umwandlungssatz berechnen Kassen die höhe der jährlichen Rente. Bei einem Umwandlungssatz von 6 Prozent und einem Alterskapital von 100 000 Franken resultiert eine Rente von 6000 Franken pro Jahr. www.sondo.ch

 

Kurz erklärt Obligatorium: Obligatorisch versichert sind in der beruflichen Vorsorge Löhne zwischen 24885 Franken und 85320 Franken. Einige Pensionskassen richten höhere Leistungen aus, als das Gesetz vorschreibt. Dies nennt man überobligatorische Vorsorge. www.sondo.ch

 

SODU.ch Kurz erklärt Koordinationsabzug?

Koordinationsabzug ist der Abzug vom AHV-pflichtigen Lohn gewährleistet, dass der Lohnanteil, der bereits in der 1.Säule versichert ist, nicht noch einmal in der 2. Säule versichert wird – er koordiniert also den versicherten Jahreslohn zwischen AHV und Pensionskasse. Zurzeit beträgt der Abzug 24885 Franken, unabhängig von Einkommen und Beschäftigungsgrad. www.sondo.ch

 

SODU.ch Kurz erklärt BVG_Minimalkassen?

 

BVG-Minimalkassen sind Vorsorgeeinrichtungen, die ausschliesslich die gesetzlichen Mindestleistungen versprechen. www.sondo.ch

 

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Das Schweizer Vor­sorge­system – deine finan­zielle Zu­kunft auf drei Säulen

Um zu verstehen, was mit der dritten Säule gemeint ist, geben wir dir einen kurzen Überblick über das Schweizer Vorsorgesystem, das auf drei Säulen aufgebaut ist: Sondo.ch

 

Säulenprinzip Schweiz

Deine Zukunft zur Altersvorsorge beruht sinnbildlich auf und hat das Ziel, Sicherheit und Lebensqualität im Alter sicherzustellen. Sondo.ch

 

1.     Säule = Staatliche Vorsorge

 

Um deinen Existenzbedarf finanziell abzusichern, umfasst die erste Säule verschiedene obligatorische Versicherungen, vor allem die AHV (=Alters- und Hinterlassenenversicherung). Das ist die obligatorische staatliche Rentenversicherung der Schweiz. Sie ist für alle in der Schweiz wohnhaften oder erwerbstätigen Personen. Die Höhe der Renten wird gesetzlich gesteuert und ist abhängig von den eingezahlten Beiträgen. Sondo.ch

 

2.     Säule = Berufliche Vorsorge

 

Die berufliche Vorsorge aus dem Guthaben der Pensionskassen (BVG) und der Unfallversicherung (UVG) zielt darauf ab, in angemessener Weise den Lebensstandard abzusichern – sei es im Falle eines Unfalls oder nach der Pensionierung. Dafür sind Erwerbstätige obligatorisch oder freiwillig in der zweiten Säule des Schweizer Sozialsystems angeschlossen. Sondo.ch

 

3.     Säule = Private Vorsorge (hier am Beispiel der Säule 3a)

 

Die private Vorsorge der dritten Säule ist eine wichtige Ergänzung, um den individuellen Lebensstandard in der Zukunft abzusichern. Die Säule 3a hilft den Erwerbstätigen, ein eigenes Altersvermögen aufzubauen und dient der eigenen Vorsorge. Zugleich profitieren Säule 3a Sparerinnen und Sparer von erheblichen Steuervorteilen. Die eingezahlten Vorsorgebeiträge können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Durch das Sparen in einer Säule 3a Wertschriftenlösung hat man langfristig höhere Renditechancen als mit herkömmlichen Kontolösungen. Sondo.ch

 

 «Wir müssen aufgrund der aktuellen Entwicklungen leider davon ausgehen, dass die Zinsen noch sehr lange sehr tief bleiben werden. Anlegen ist das neue Sparen.» sondo.ch

 

 

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Bei Arbeitsunfähigkeit Bezahlung der Prämien durch die Versicherung Sondo.ch

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SODU.ch Rentnerinnen und Rentner erhalten etwas mehr Geld

 

Weil Preise und Löhne steigen, erhöht der Bundesrat die AHV- und IV-Renten. 2021 steigt die monatliche Minimalrente um 10 Franken, die Maximalrente um 20 Franken. Die Kosten belaufen sich auf 441 Millionen Franken pro Jahr.

 

Nach den Beschlüssen des Bundesrats vom Mittwoch beträgt eine AHV/IV-Minimalrente neu 1195 Franken pro Monat, die Maximalrente 2390 Franken. Erhöht werden auch die Beträge für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs bei den Ergänzungsleistungen. Selbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige zahlen etwas höhere Mindestbeiträge.

 

Der Bundesrat prüft alle zwei Jahre, ob die Renten erhöht werden müssen. Zuletzt hat er sie 2019 angepasst. In den vergangenen zwei Jahren sind Löhne und Preise so gestiegen, dass die Renten angepasst werden. Der Bundesrat stützt seinen Entscheid auf die Empfehlung der Eidgenössischen AHV/IV-Kommission. Die Empfehlung basiert auf dem sogenannten Mischindex, dem Mittel aus Preis- und Lohnindex.

 

Die Rentenerhöhungen kosten insgesamt 441 Millionen Franken. 390 Millionen Franken entfallen auf die AHV, 51 Millionen Franken auf die IV. Die Anpassung der Ergänzungsleistungen verursacht Zusatzkosten von 1,4 Millionen Franken zulasten des Bundes und 0,8 Millionen Franken zulasten der Kantone.

 

Auch bei der obligatorischen beruflichen Vorsorge hat der Bundesrat Änderungen beschlossen. Der

Koordinationsabzug steigt von 24'885 Franken auf 25'095 Franken, die Eintrittsschwelle von 21'330 Franken auf 21'510 Franken. In die Säule 3a können maximal 6883 Franken statt wie heute 6826 Franken eingezahlt werden.

 

 

Wer keine 2. Säule hat, kann bis zu 34'416 Franken einzahlen. Heute beträgt das Maximum 34'128 Franken.

 

https://www.watson.ch/wirtschaft/blogs/759472275-saeule-3a-tipps-und-tricks-wie-du-fehler-und-geldfallen-vermeidest

 

Die häufigsten Geld-Fallen bei der Säule 3a – und wie du sie vermeidest

 

Welche Fehler bei der Säule 3a am häufigsten passieren, wie du Steuerfallen vermeidest und das Maximum aus deiner Säule 3a herausholst.

 

Neben Pensionskasse und AHV ist die Säule 3a eine flexible Möglichkeit, die du zu ganz unterschiedlichen Zwecken einsetzen kannst, z.B. für selbstgenutztes Wohneigentum (Wohneigentumsförderung – WEF) wie Kauf, Tilgung der Hypothek und/oder Renovation, für die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit und bei Invalidität.

 

Mit der Säule 3a kannst du Einkommenssteuern sparen, aber es gibt auch eine Reihe an Fallen, die dich unnötig Geld kosten können. Ich habe mit erfahrenen Vorsorgeexperten gesprochen, hier sind die häufigsten Säule-3a-Geldfallen und wie du sie vermeidest, um das Maximum aus deiner Säule 3a rauszuholen:

 

SODU.ch Einzahlung vor Jahresende verpasst – Maximalbetrag nicht ausgeschöpft.

 

Obwohl viele Menschen genügend Geld angespart hätten, verpassen sie die Einzahlung vor Jahresende. Dazu sagt Christian Ribeiro, seit 10 Jahren Vorsorge-Produkt-Experte:

 

«Bei vielen Menschen spielt die Unsicherheit über die verschiedenen Ausgaben unter dem Jahr eine grosse Rolle dafür, wie sie in die Säule 3a einzahlen. In der Hektik gegen Jahresende gehen dann manchmal die Einzahlungen in die Säule 3a vergessen.»

 

Ärgerlich – mit der verpassten Einzahlung gehen die Einkommens-Steuervorteile für das Jahr verloren. Was hilft: Budgetplanung, Dauerauftrag oder für Dezember eine Zahlungs-Erinnerung setzen. Für das 3a ist der Stichtag der 31. Dezember.

 

SODU.ch In Wertschriften anlegen, aber erst im Dezember einzahlen

 

Wenn du dein 3a in Wertschriften angelegt hast, dann kann es einen Unterschied von mehreren hundert oder sogar mehr Franken ausmachen, ob du bereits im Januar oder erst gegen Jahresende im Dezember einzahlst.

 

Illustratives Berechnungsbeispiel: Einzahlung im Januar mit angenommener Rendite von 5% bringt dir bis Dezember bereits 341 Franken. Dieser Effekt erhöht sich natürlich, je mehr Rendite deine Wertschriftenanlage erwirtschaftet: Bei 15% Rendite hättest du Ende Dezember bereits 1'024 Franken mehr, als wenn du die Einzahlung erst Ende Jahr machst.

 

Selbstverständlich fallen bei den Wertschriften auch die Kosten für die Anlagelösung sehr ins Gewicht, ein Anbieter- und Fondsvergleich lohnt sich in jedem Fall.

 

Neben möglichen zukünftigen Erträgen kann ein 3a in Wertschriften auch eine positive Wirkung auf die Umwelt entfalten. Dazu sagt Vorsorgespezialist Ivan Sosio:

 

«Im Gegensatz zur 1. und 2. Säule gibt es in der 3. Säule auch die Möglichkeit, direkt in Themenfonds wie Green Tech, Gleichberechtigung oder Green Bonds zu investieren. Dabei stehen nicht zwingend die Kosten im Vordergrund, sondern der Wunsch, selber die Welt von morgen beeinflussen zu können.»

 

 

SODU.ch (Ehe-)Partner schöpfen das Potenzial der Säule 3a nicht voll aus

 

Dazu sagt Christian Ribeiro:

 

«Das beobachte ich ab und zu, dass zum Beispiel nur ein Säule 3a-Konto besteht und nur dort eingezahlt wird.»

 

Gerade für Verheiratete oder in Partnerschaft lebende Paare hilft die Säule 3a:

Zusätzliche Vorsorge aufzubauen, z.B. wenn eine Person Teilzeit arbeitet.

Die Steuerprogression von Paaren etwas zu glätten, wenn beide einzahlen.

Möglichkeit, mit Steuererleichterung für ein Eigenheim anzusparen.

 

Warum gerade für Frauen die Säule 3a wichtig ist und doch nicht immer voll genutzt wird

 

Frauen sind von Vorsorgelücken bedingt durch oft tiefere Löhne, Berufsunterbrüchen, Teilzeitarbeit und längerer Lebenserwartung mehr betroffen als Männer.

 

Einzahlungen in die Säule 3a können helfen, werden aber nicht immer voll genutzt. Dies liegt teilweise an tieferen Einkommen, welche es erschweren, Einzahlungen zu machen, aber auch an der Dringlichkeit.

 

 

SODU.ch Für Eigenheim sparen, anstatt die Säule 3a zu nutzen

 

Studien zeigen, dass mehr als 7 von 10 junge Menschen im Alter von 18-29 Jahren in der Schweiz für ein Eigenheim vor allem auf dem Sparkonto sparen.

 

Wenn du für ein Eigenheim sparst, dann ist die Säule 3a eine sehr gute Alternative, um mehr aus deinem Ersparten zu machen:

Du sparst sofort Steuern bei der Einzahlung und kannst das Geld dann z.B. mit 35 oder 40 für dein Wohneigentum zu einem reduzierten Steuersatz beziehen.

Dein Geld hat, z.B. mit Wertschriften, höhere Renditechancen als auf dem Sparkonto.

 

Wenn du bereits ein Eigenheim und eine Hypothek hast, dann kann es bei den gegenwärtig tiefen Hypothekarzinsen vorteilhafter sein, dein Geld in eine Säule 3a anzulegen, Steuern zu sparen und dann einen Bezug zur Rückzahlung der Hypothek zu machen. Einen ähnlichen Effekt erreichst du auch, wenn du das Geld für die Tilgung der Hypothek für einen Zeitraum anlegst, anstatt zu tilgen, allerdings fallen dann die Steuervorteile der Säule 3a weg.

 

 

SODU.ch Nur ein 3a-Konto, anstatt mit mehreren Konten zu staffeln

 

Bei der Säule 3a sind Teilbezüge nicht möglich. Das heisst, wenn du deine Säule 3a nutzen möchtest, dann kannst du jeweils immer nur das gesamte Spar- oder Wertschriftenkonto auflösen. Du zahlst dann auf den gesamten Betrag, den du von diesem Konto beziehst, Steuern und wegen der Steuerprogression zahlst du mehr, je grösser dieser Betrag ist. Deshalb lohnt es sich:

Mehrere, idealerweise gleich grosse 3a-Konten zu haben und diese gestaffelt aufzulösen. In der Regel bieten Anbieter bis zu fünf 3a-Konten an.

Ein Konto bis ca. maximal 50'000 Franken anwachsen zu lassen – dies ist der Betrag, der ungefähr als optimal für die Steuerprogression berechnet wurde.

 

Falls du in Wertschriften anlegst, kannst du verschiedene Strategien für die unterschiedlichen Konten haben, je nach Verwendungszweck. Eine Säule 3a, die du vor allem für deine Wohneigentumsförderung hast und vielleicht mit 40 beziehen willst, kannst du anders anlegen als die Säule 3a für deine Vorsorge im Alter.

 

 

SODU.ch Den Bezug zu spät oder nicht zu planen, kann zu ungünstigen «Zusammenstössen» führen

 

Im Alter kannst du die Säule 3a maximal 5 Jahre vor der Pensionierung beziehen (Frauen ab 59, Männer ab 60 Jahren). Wenn du mehrere 3a-Konten hast, dann kannst du diese gestaffelt über 5 Jahre auflösen, einzeln versteuern und so aufgrund der tieferen Steuerprogression Steuern sparen. Wichtig ist vor allem:

Die Bezüge rechtzeitig planen und einen «Zusammenstoss» mit der Auszahlung der Pensionskasse vermeiden. Wenn du die Pensionskasse und deine Säule 3a im selben Jahr beziehst, zahlst du einen höheren Steuersatz, da beide Beträge zusammengezählt werden.

Als Paar die Bezüge planen, diese werden zusammengezählt. Wenn ihr z.B. das Geld für Wohneigentum einsetzen möchtet, lohnt es sich, in einem Steuerjahr das eine, dann im nächsten das andere Säule 3a-Konto aufzulösen.

 

Mit ein paar einfachen Massnahmen lässt sich aus der Säule 3a nicht nur für das Leben im Alter einiges machen, sondern auch für das Eigenheim.

 

https://www.watson.ch/wirtschaft/leben/975936480-altersvorsorge-ahv-5-tipps-wie-du-als-frau-am-besten-vorgehst

 

SODU.chSolltest du als Frau anders für dein Alter vorsorgen als ein Mann?

 

SODU.ch Welchen Unterschied macht es für deine Vorsorge, ob du eine Frau oder ein Mann bist? Was du als Frau übers Vorsorgen fürs Alter wissen solltest.

 

Meine Mom ist über 70, selbstständig und arbeitet. Einerseits weil ihr die Arbeit immer noch Spass macht, aber auch weil die Witwenrente und AHV nicht wirklich reichen würden. Eine Pensionskasse hat sie nicht, die hatte damals mein Papa für eine selbstständige Tätigkeit genutzt. Meine Mom ist kein Einzelfall und dass es Frauen im Alter finanziell schwerer haben als Männer ist kein schweizerisches Problem, sondern weltweit verbreitet.

Studien haben gezeigt, dass 2/3 der Befragten erwarten, 80 Jahre oder älter zu werden, aber nur 1/3 sind zuversichtlich, auch genügend Geld im Alter zu haben. 68% erwarten gar nicht erst, in einen «Ruhestand» zu treten, sondern glauben, sie werden ihr ganzes Leben arbeiten, weit hinaus über das offizielle Rentenalter von 65.

 

In der Schweiz können wir im Moment noch davon ausgehen, dass AHV und Pensionskasse ungefähr 60-70% deines Lebensstandards decken werden. Da deine Lebenskosten im Alter nicht zwingend sinken oder neue Kosten entstehen, z.B. durch gestiegene Gesundheitskosten, kann es zu sogenannten «Vorsorgelücken» kommen, wenn du keine private Vorsorge hast. Frauen sind von solchen Lücken wegen tieferer Einkommen, Teilzeitarbeit, Erwerbsunterbrüchen aber auch längerer Lebenserwartung häufiger betroffen als Männer. Das Resultat? Frauen ab 65 sind in der Schweiz fast doppelt so häufig von Alterseinkommensarmut betroffen als Männer.

 

Die Herausforderung ist bekannt, mich hat statt des Problems mehr interessiert:

 

Was können wir als Frauen tun, um gezielt für das Alter vorzusorgen?

 

 

5 SODU.ch Tipps für deine Vorsorge

 

1 Bei der Lohnverhandlung fängt es an

 

Unabhängig vom Beschäftigungsgrad beginnen Frauen bei ähnlichen Stellenprofilen im Vergleich zu Männern mit einem tieferen Lohnniveau und holen diese Lücke im Zeitverlauf selten auf. Ähnlich ist es bei einem Wiedereinstieg in den Beruf. Dein Lohn bestimmt aber nicht nur, wie viel Geld du jetzt zur Verfügung hast, sondern trägt massgeblich zu deiner Altersvorsorge bei. Mutig und konstruktiv verhandeln lohnt sich also.

 

2 Die Zeit ist dein Freund: so früh wie möglich anfangen und dranbleiben, auch mit kleinen Beträgen

 

Mit der privaten Vorsorge früh zu beginnen, lohnt sich auf jeden Fall, weil du:

Im Zeitverlauf müheloser einen höheren Betrag ansparst

Steuervorteile heute nutzen kannst

Eine Säule 3a nützlich sein kann beim Kauf von Wohneigentum, Selbstständigkeit, Einkauf in die Pensionskasse, wenn du auswandern möchtest, bei einer Scheidung oder falls du eine Invalidenrente beziehen solltest.

 

Die Zeit ist dein Freund, auch mit kleineren Beträgen, z.B. wenn du nicht den Maximalbetrag von 6‘826 Franken zur Verfügung hast. Ein Beispiel: Selbst wenn du mit 20 anfängst und 150 Franken pro Monat einzahlst und sparst, also in keine Wertschriften anlegst, dann hast du in 44 Jahren einen Betrag von fast 80‘000 Franken (gerechnet mit 0.02% Zins).

 

3 Lücken erkennen und ausgleichen

 

Frauen haben wegen unterschiedlicher Lebenswege, längerer Lebenserwartung, Teilzeitarbeit und Auszeit oft die Gefahr lückenhafter Einzahlungen in die AHV, tieferer Pensionskassenguthaben und brauchen mehr Geld, da dieses für ein längeres Leben reichen muss. Daher wichtig:

AHV: mögliche Beitragslücken prüfen und falls notwendig nachzahlen, damit du im Alter die volle AHV-Rente bekommst.

Pensionskasse: den versicherten Lohn prüfen und wenn es geht, bei Teilzeitarbeit mit dem Koordinationsauszug (Abzug von gegenwärtig 24'885 Franken pro Jahr) reduzieren (geht mit Arbeitgeber oder teilzeitfreundlicher Pensionskasse), damit dein versicherter Lohn steigt und du mehr Geld in der Pensionskasse hast.

Zusätzlich zu einer Säule 3a kannst du auch eine Säule 3b oder andere Absicherung in Erwägung ziehen.

Bei Vorsorgeberechnungen immer auch die Lebensumstände wie Teilzeit etc. und längere Lebenserwartung mit einbeziehen.

Immobilien oder andere Vermögenswerte rechtzeitig prüfen, ob sie einen Beitrag zur Altersvorsorge leisten können, z.B. mit Zusatzeinnahmen, oder auch zu vorteilhaften Preisen verkauft werden können.

 

4 Vorteile von Wertschriften bewusst nutzen

 

Bei den niedrigen Zinsen bringt dich regelmässiges Sparen zwar vorwärts, aber höhere Renditeerwartungen hast du mit Wertschriften. Dabei geht es gar nicht darum, der nächste Warren Buffet zu werden, aber Vorsorgegeld eignet sich sehr gut für eine Anlage in Wertschriften, da es eine lange Zeitdauer «arbeiten» kann. Es braucht vielleicht etwas Mut, aber ein bisschen mehr Risiko zu nehmen, kann sich positiv auswirken, da damit deine Renditeerwartungen steigen. Du kannst z.B. auch verschiedene Säule 3a Konten haben mit unterschiedlichen Strategien. Wichtig ist, bei einem vertrauenswürdigen Anbieter anzulegen und die Kosten zu vergleichen, da diese deinen Ertrag schmälern können.

 

5 Zusammen mit PartnerIn

 

Es kommt leider oft vor, dass Frauen bei Trennung oder Tod des Partners/der Partnerin Überraschungen erleben, die Trennung die Möglichkeiten für die eigene Vorsorge empfindlich schmälert oder im reiferen Alter nur noch wenig Zeit haben, die Vorsorge in Angriff zu nehmen. Gemeinsam festzulegen, wie ihr euch für ein Leben zu zweit oder mit Familie aufstellt ist daher enorm wichtig.

 

 

Frauen brauchen keine rosaroten Vorsorgeprodukte speziell für Frauen. Mit einem frühen Start, guter Planung, Berechnungen, die das Leben mit Teilzeit, Kindern und einer höheren Lebenserwartung mit einbeziehen, Disziplin und ein bisschen Mut zu (abschätzbarem) Risiko kannst du Vorsorgelücken vermeiden und bist für das Alter gewappnet.